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RINGPESSAR 85 mm dick 1 St
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RINGPESSAR 85mm dick Bewährt bei der Behandlung des Deszensus uteri und des Prolaps vaginae sowie der damit verbundenen Harninkontinez. Sind der Halteapparat der Gebärmutter (Uterus) und die Beckenbodenmuskulatur zu schwach, um die Gebärmutter in ihrer Position zu halten, kommt es zu einer Gebärmuttersenkung. Ursache für die Senkung ist eine Schwäche des Becken-bodens z. B. durch Geburten sehr schwere Kinder oder Mehrlingsgeburten. Die Gebärmutter und die anderen Organe des kleinen Beckens werden nicht mehr in der richtigen Position gehalten. Die Senkung der Gebärmutter geht zusätzlich häufig mit einer Harninkontinenz einher. Mit konservativen (nicht operativen) Behandlungsmethoden können bei leichtgradiger Senkung bzw. bei einer geringen Inkontinenz gute Behandlungserfolge erzielt werden. Seit Jahrzehnten haben sich Ring Pessare in der Behandlung des Deszensus uteri oder des Prolaps vaginae sowie der damit verbundenen Harninkontinenz bewährt. Durch den größeren Querschnitt des Ringteils vergrößert sich die Auflagefläche und die Gefahr von Drucknekrosen wird verringert. Ring Pessare sind in verschiedenen Standardgrößen verfügbar, sodass für jede Patientin ein höchstmöglicher Tragekomfort gewährt wird. Das medesign Ring-Pessar-Anpassset ermöglicht eine Anpassung der Pessargröße in der Arztpraxis und enthält die Größen 65, 70, 75 und 80 mm.

Anbieter: Bodfeld Apotheke
Stand: 21.09.2020
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RINGPESSAR 75 mm dick 1 St
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RINGPESSAR 75mm dick Bewährt bei der Behandlung des Deszensus uteri und des Prolaps vaginae sowie der damit verbundenen Harninkontinez. Sind der Halteapparat der Gebärmutter (Uterus) und die Beckenbodenmuskulatur zu schwach, um die Gebärmutter in ihrer Position zu halten, kommt es zu einer Gebärmuttersenkung. Ursache für die Senkung ist eine Schwäche des Becken-bodens z. B. durch Geburten sehr schwere Kinder oder Mehrlingsgeburten. Die Gebärmutter und die anderen Organe des kleinen Beckens werden nicht mehr in der richtigen Position gehalten. Die Senkung der Gebärmutter geht zusätzlich häufig mit einer Harninkontinenz einher. Mit konservativen (nicht operativen) Behandlungsmethoden können bei leichtgradiger Senkung bzw. bei einer geringen Inkontinenz gute Behandlungserfolge erzielt werden. Seit Jahrzehnten haben sich Ring Pessare in der Behandlung des Deszensus uteri oder des Prolaps vaginae sowie der damit verbundenen Harninkontinenz bewährt. Durch den größeren Querschnitt des Ringteils vergrößert sich die Auflagefläche und die Gefahr von Drucknekrosen wird verringert. Ring Pessare sind in verschiedenen Standardgrößen verfügbar, sodass für jede Patientin ein höchstmöglicher Tragekomfort gewährt wird. Das medesign Ring-Pessar-Anpassset ermöglicht eine Anpassung der Pessargröße in der Arztpraxis und enthält die Größen 65, 70, 75 und 80 mm.

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Mein Gott, mein Glück
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Erzählen vom Verrückt-Sein 13Mein Gott, mein Glück: CredoDas Maß des Glaubens ist uns vorgegeben'Du, mein Gott!' 19Glaube und Biografie 20Prädestination 23Dämon aus der Gebärmutter 23Der eigene Klärungsprozess ist notwendigEntbehrung und Wut 27Mit Christus vor Madagaskar 28Rebellion im Studium 30Entscheidung für die Liebe 32Ist Gott Person? 39Nur für mich da! 40Resonanz – sich finden lassen'Jetzt bist du da, Gott!' 42Auf Probe glauben 43Erfahrung oder Selbsttäuschung? 44Heilige Pflicht? 45Kein Ort nirgends – Epochenwechsel Weltbild in Trümmern Der spinnt, der Gott 47Alles und Nichts 50Erbsünde – ein Mythos geht baden 51Der Klabautermann 54Brett vorm Kopf 57Alles Geist oder was? 59Metaphysik der Erfahrung 67Eine neue Epoche zieht heraufIn einer zweiten Achsenzeit? 70Globale Identitätskrise 72… wächst das Rettende auch 75Das große Paradox 76Einstürzende Altbauten: TheologieOffenbart sich Gott in der Bibel?Enttäuscht werden im Glauben 83Ach, so ist die Bibel entstanden! 88Ein Schnellkurs in Bibelkritik 93Gotteswort in Menschenwort? 98Die heiße Luft der DogmatikDampfwalze Moby Dick 100Gehört Gott in die Psychiatrie? 103Christus und kein Ende 104Das Theater der Dreifaltigkeit 111Mein Jesus-KonstruktRevolution im MorgenrotGott ist König in der Seele 113Aus der Quelle trinken 116Strafgott ade 118Mitten unter uns, das Reich? 121Jesus, Paulus und die EsoterikDie Toten leben 124Nur Erfahrung zählt: Häresie?Die Angst vor dem ZeitgeistMissionar sein? 137Ein Kapitel Religionssoziologie 139Die Filter wahrnehmen 143Theologie am Scheideweg 145Das große Entrümpeln 147Von Erfurt nach Nazaret: Mystik woher?Worüber manche Pfaffen zum Hinken kommenErleuchtet müsste man sein 153Eckhart schließt den Himmel auf 157War Jesus ein Mystiker? 166Freilaufende Christen – Kirche wohin?Viel Lärm um ein MuseumEnttäuschte Liebe 169Das Religions-Vakuum 173Die Kirche muss sich neu erfinden 175Anmerkungen 183GeleitwortDieses Buch handelt von Gott. Bereits im Titel bezeichnet ihn Peter Rosien als sein eigenes großes Glück. Wie ein roter Faden durchziehen das Buch persönliche Gebete zu und Erläuterungen über Gott. Rosien sieht sich von Gott als allzeit gegenwärtigem Geheimnis umgeben und bejaht – in grundloser Liebe ohne Wenn und Aber. Diesen Gott entdeckte Peter Rosien auf dem Umweg über Meister Eckhart bei Jesus von Nazaret, dieser hatte, so der Autor, die Unbedingtheit der Liebe Gottes ins Zentrum der Religion gerückt und damals eine Revolution angezettelt: 'Strafgott ade.' Gerechtigkeit und Barmherzigkeit waren damit nicht mehr die entscheidenden Attribute Gottes, sondern eine eigentlich anarchische Liebe. Daran knüpft Rosiens Nachdenken an. Gott ist für ihn hinfort der liebende Grund der Welt, seine Liebe ohne Grenzen. Überdies erfahren alle Menschen im Akt des Sterbens – so Rosien –, jeder für sich, die Fülle der grundlosen Liebe Gottes, gleich welchen Alters, welcher Religion oder Überzeugung. Nahtod-Erfahrungen hält Rosien für direkte Hinweise auf ein Leben nach dem Tod. Gottes Liebe hätte keinen Sinn, wenn sie nicht über den Tod hinaus währte. Da sei er voller Vertrauen und zugleich ganz unbescheiden. 'Ich will alles, ich will Gott.'Peter Rosien erzählt spannend, wie er in seiner Kindheit mit der Form einer christlichen Religion bekannt wurde, die nicht die Liebe, sondern Opfer und Gehorsam in den Mittelpunkt des Glaubenslebens gestellt hatte. Instinkt, ja Ekelgefühle rebellierten im Konfirmanden gegen den Ritus des Abendmahls auf: In diesem dominierte Blut, Reinwaschung von Sünde und Schuld. Aber auch das Theologiestudium verminderte nicht den inneren Konflikt. Vielmehr zertrümmerte die historische Bibelforschung die Glaubensbasis und Rosien sah sich nicht in der Lage, die Überreste zu einem bewohnbaren Glaubensgebäude zusammenzusetzen. Die Kritik am kirchlichen Dogma der Göttlichkeit Jesu und seines Opfertodes verstärkte sich noch, ihre geschichtlichen Grundlagen waren für Rosien geradezu weggefegt.Innerlich zerrissen, kam der Theologe und gelernte Journalist in der Lebensmitte mit den Lehren des Erfurter Mystikers Meister Eckhart in Berührung. Durch dessen Predigten konnte er seinen Glauben endlich auf einen Nenner bringen – emotional, psychologisch und begrifflich. Subjektivität im Glauben war für ihn fortan kein Akt von Willkür, wie kirchliche Oberaufsicht einreden wollte, sondern Bedingung dafür, in 'ozeanischer Mystik' die göttliche Liebe zu erfahren, auf die zu hundert Prozent Verlass ist. Gott sei eindeutig gut und habe nichts Zweideutiges an sich. Im Unterschied zu vielen anderen Mystikern ist Gott für Rosien ansprechbares Gegenüber. Aber so wie für diese hat sich auch für ihn der Kern des Ganzen geöffnet. Er erfährt fortan das Zentrum 'aller Dinge' als Liebe, als grundgütige Basis des Seins, als Gott. Sie – und nicht Macht – hält alles zusammen. Die Widersprüche dieser Welt, das weiß der Mystiker Rosien todsicher, fallen in irgendeiner Weise zusammen. Die Gewissheit davon sei ein Geschenk Gottes.Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen. Viele andere nach mir werden es vermutlich auch tun. Denn es ist mitreißend geschrieben und spricht ein Hauptübel der heutigen Volkskirchen an, dass ihre Funktionäre einen längst überholten dogmatischen Glauben vertreten und gegenüber heutigen Glaubenserfahrungen blind sind. Der heilige Zorn darüber lässt das Buch an manchen Stellen sehr polemisch werden. Zugleich wird immer wieder deutlich, wie sehr der Verfasser an seiner Kirche hängt und einen endgültigen Bruch vermeiden will. Zwar ist seine Prognose für die Fortexistenz der Volkskirchen nicht günstig (sie würden in ein bis zwei Generationen zur Sekte verkommen), zugleich träumt er aber, wie es besser werden könnte, wenn die Macht der Funktionäre zum Ende kommt und die Kirchenleute ihren Menschen endlich die Botschaft ausrichten, dass Gott mit seiner ganzen Gottheit im Grunde in der Seele eines jeden Menschen anwesend ist.Rosien bringt eindrucksvoll radikale historische Kritik mit einem geschärften Sinn für Spiritualität zusammen und zeigt darin die nötige Selbstdistanz, dass er durchweg von seinem Jesus-Konstrukt und nicht von 'dem' historischen Jesus spricht. Deswegen darf ich hier als Neutestamentler einwenden, dass sein Jesus-Konstrukt noch zu sehr vom Dogma des antipharisäischen Jesus geprägt sein dürfte und dass nicht Jesus, sondern – horribile dictu – wohl Paulus die eigentliche Revolution innerhalb der jüdischen Religion herbeigeführt hat. Ferner scheint mir das Verständnis Jesu als eines Mystikers verfehlt, da dies die irdische Ebene seines Auftretens unterschätzt. So sollen in seinen Augen die materiell Armen gesättigt werden!Mein Dank an den Verfasser für sein Buch, dem ich eine weite Verbreitung und Resonanz wünsche, mündet in eine abschließende Frage: Wie weit bedarf die überzeugende These, dass Mystik die heute angemessene Art zu glauben ist, überhaupt historischer Grundlagen? Sie bleibt doch auch evident, selbst wenn – um es krass zu sagen – Jesus nicht gelebt hätte. Denn das Befreiungspotenzial mancher Aussprüche, die in den Evangelien an 'Jesus' haften, bliebe auch so erhalten. Außerdem hätte es man es nicht mehr nötig, Jesus künstlich von dem dunklen Hintergrund der jüdischen Religion abzuheben.Das Buch zur Debatte um den Gottesglauben:Peter Rosien, langjähriger theologischer Chefredakteur von Publik-Forum, hat als Essenz seines Glaubens-, Theologen- und Journalistenlebens sein ganz persönliches Gottesbuch verfasst. Er räumt darin mit vielen althergebrachten Vorstellungen auf und schafft Raum für einen persönlich begründeten Glauben, der sich gleichwohl auf die biblische Tradition berufen kann.Dieses Buch wird die aktuelle Debatte um den neuen aggressiven Atheismus beeinflussen. Es wird dem Kampf um den Gottesglauben neue Impulse geben und ihn in Glaubenserfahrungen begründen, die wechselseitig Respekt abnötigen – Glaubenden wie Nichtglaubenden, Christen wie Nichtchristen, Katholiken wie Protestanten. Ein ehrliches und aufrüttelndes Buch, ein spannendes Buch. Niemand wird nach der Lektüre einfach zur Tagesordnung übergehen können.

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Mein Gott, mein Glück
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Erzählen vom Verrückt-Sein 13 Mein Gott, mein Glück: Credo Das Mass des Glaubens ist uns vorgegeben 'Du, mein Gott!' 19 Glaube und Biografie 20 Prädestination 23 Dämon aus der Gebärmutter 23 Der eigene Klärungsprozess ist notwendig Entbehrung und Wut 27 Mit Christus vor Madagaskar 28 Rebellion im Studium 30 Entscheidung für die Liebe 32 Ist Gott Person? 39 Nur für mich da! 40 Resonanz – sich finden lassen 'Jetzt bist du da, Gott!' 42 Auf Probe glauben 43 Erfahrung oder Selbsttäuschung? 44 Heilige Pflicht? 45 Kein Ort nirgends – Epochenwechsel Weltbild in Trümmern Der spinnt, der Gott 47 Alles und Nichts 50 Erbsünde – ein Mythos geht baden 51 Der Klabautermann 54 Brett vorm Kopf 57 Alles Geist oder was? 59 Metaphysik der Erfahrung 67 Eine neue Epoche zieht herauf In einer zweiten Achsenzeit? 70 Globale Identitätskrise 72 … wächst das Rettende auch 75 Das grosse Paradox 76 Einstürzende Altbauten: Theologie Offenbart sich Gott in der Bibel? Enttäuscht werden im Glauben 83 Ach, so ist die Bibel entstanden! 88 Ein Schnellkurs in Bibelkritik 93 Gotteswort in Menschenwort? 98 Die heisse Luft der Dogmatik Dampfwalze Moby Dick 100 Gehört Gott in die Psychiatrie? 103 Christus und kein Ende 104 Das Theater der Dreifaltigkeit 111 Mein Jesus-Konstrukt Revolution im Morgenrot Gott ist König in der Seele 113 Aus der Quelle trinken 116 Strafgott ade 118 Mitten unter uns, das Reich? 121 Jesus, Paulus und die Esoterik Die Toten leben 124 Nur Erfahrung zählt: Häresie? Die Angst vor dem Zeitgeist Missionar sein? 137 Ein Kapitel Religionssoziologie 139 Die Filter wahrnehmen 143 Theologie am Scheideweg 145 Das grosse Entrümpeln 147 Von Erfurt nach Nazaret: Mystik woher? Worüber manche Pfaffen zum Hinken kommen Erleuchtet müsste man sein 153 Eckhart schliesst den Himmel auf 157 War Jesus ein Mystiker? 166 Freilaufende Christen – Kirche wohin? Viel Lärm um ein Museum Enttäuschte Liebe 169 Das Religions-Vakuum 173 Die Kirche muss sich neu erfinden 175 Anmerkungen 183 Geleitwort Dieses Buch handelt von Gott. Bereits im Titel bezeichnet ihn Peter Rosien als sein eigenes grosses Glück. Wie ein roter Faden durchziehen das Buch persönliche Gebete zu und Erläuterungen über Gott. Rosien sieht sich von Gott als allzeit gegenwärtigem Geheimnis umgeben und bejaht – in grundloser Liebe ohne Wenn und Aber. Diesen Gott entdeckte Peter Rosien auf dem Umweg über Meister Eckhart bei Jesus von Nazaret; dieser hatte, so der Autor, die Unbedingtheit der Liebe Gottes ins Zentrum der Religion gerückt und damals eine Revolution angezettelt: 'Strafgott ade.' Gerechtigkeit und Barmherzigkeit waren damit nicht mehr die entscheidenden Attribute Gottes, sondern eine eigentlich anarchische Liebe. Daran knüpft Rosiens Nachdenken an. Gott ist für ihn hinfort der liebende Grund der Welt, seine Liebe ohne Grenzen. Überdies erfahren alle Menschen im Akt des Sterbens – so Rosien –, jeder für sich, die Fülle der grundlosen Liebe Gottes, gleich welchen Alters, welcher Religion oder Überzeugung. Nahtod-Erfahrungen hält Rosien für direkte Hinweise auf ein Leben nach dem Tod. Gottes Liebe hätte keinen Sinn, wenn sie nicht über den Tod hinaus währte. Da sei er voller Vertrauen und zugleich ganz unbescheiden. 'Ich will alles, ich will Gott.' Peter Rosien erzählt spannend, wie er in seiner Kindheit mit der Form einer christlichen Religion bekannt wurde, die nicht die Liebe, sondern Opfer und Gehorsam in den Mittelpunkt des Glaubenslebens gestellt hatte. Instinkt, ja Ekelgefühle rebellierten im Konfirmanden gegen den Ritus des Abendmahls auf: In diesem dominierte Blut, Reinwaschung von Sünde und Schuld. Aber auch das Theologiestudium verminderte nicht den inneren Konflikt. Vielmehr zertrümmerte die historische Bibelforschung die Glaubensbasis und Rosien sah sich nicht in der Lage, die Überreste zu einem bewohnbaren Glaubensgebäude zusammenzusetzen. Die Kritik am kirchlichen Dogma der Göttlichkeit Jesu und seines Opfertodes verstärkte sich noch; ihre geschichtlichen Grundlagen waren für Rosien geradezu weggefegt. Innerlich zerrissen

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 21.09.2020
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Mein Gott, mein Glück
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Erzählen vom Verrückt-Sein 13 Mein Gott, mein Glück: Credo Das Maß des Glaubens ist uns vorgegeben »Du, mein Gott!« 19 Glaube und Biografie 20 Prädestination 23 Dämon aus der Gebärmutter 23 Der eigene Klärungsprozess ist notwendig Entbehrung und Wut 27 Mit Christus vor Madagaskar 28 Rebellion im Studium 30 Entscheidung für die Liebe 32 Ist Gott Person? 39 Nur für mich da! 40 Resonanz – sich finden lassen »Jetzt bist du da, Gott!« 42 Auf Probe glauben 43 Erfahrung oder Selbsttäuschung? 44 Heilige Pflicht? 45 Kein Ort nirgends – Epochenwechsel Weltbild in Trümmern Der spinnt, der Gott 47 Alles und Nichts 50 Erbsünde – ein Mythos geht baden 51 Der Klabautermann 54 Brett vorm Kopf 57 Alles Geist oder was? 59 Metaphysik der Erfahrung 67 Eine neue Epoche zieht herauf In einer zweiten Achsenzeit? 70 Globale Identitätskrise 72 … wächst das Rettende auch 75 Das große Paradox 76 Einstürzende Altbauten: Theologie Offenbart sich Gott in der Bibel? Enttäuscht werden im Glauben 83 Ach, so ist die Bibel entstanden! 88 Ein Schnellkurs in Bibelkritik 93 Gotteswort in Menschenwort? 98 Die heiße Luft der Dogmatik Dampfwalze Moby Dick 100 Gehört Gott in die Psychiatrie? 103 Christus und kein Ende 104 Das Theater der Dreifaltigkeit 111 Mein Jesus-Konstrukt Revolution im Morgenrot Gott ist König in der Seele 113 Aus der Quelle trinken 116 Strafgott ade 118 Mitten unter uns, das Reich? 121 Jesus, Paulus und die Esoterik Die Toten leben 124 Nur Erfahrung zählt: Häresie? Die Angst vor dem Zeitgeist Missionar sein? 137 Ein Kapitel Religionssoziologie 139 Die Filter wahrnehmen 143 Theologie am Scheideweg 145 Das große Entrümpeln 147 Von Erfurt nach Nazaret: Mystik woher? Worüber manche Pfaffen zum Hinken kommen Erleuchtet müsste man sein 153 Eckhart schließt den Himmel auf 157 War Jesus ein Mystiker? 166 Freilaufende Christen – Kirche wohin? Viel Lärm um ein Museum Enttäuschte Liebe 169 Das Religions-Vakuum 173 Die Kirche muss sich neu erfinden 175 Anmerkungen 183 Geleitwort Dieses Buch handelt von Gott. Bereits im Titel bezeichnet ihn Peter Rosien als sein eigenes großes Glück. Wie ein roter Faden durchziehen das Buch persönliche Gebete zu und Erläuterungen über Gott. Rosien sieht sich von Gott als allzeit gegenwärtigem Geheimnis umgeben und bejaht – in grundloser Liebe ohne Wenn und Aber. Diesen Gott entdeckte Peter Rosien auf dem Umweg über Meister Eckhart bei Jesus von Nazaret; dieser hatte, so der Autor, die Unbedingtheit der Liebe Gottes ins Zentrum der Religion gerückt und damals eine Revolution angezettelt: »Strafgott ade.« Gerechtigkeit und Barmherzigkeit waren damit nicht mehr die entscheidenden Attribute Gottes, sondern eine eigentlich anarchische Liebe. Daran knüpft Rosiens Nachdenken an. Gott ist für ihn hinfort der liebende Grund der Welt, seine Liebe ohne Grenzen. Überdies erfahren alle Menschen im Akt des Sterbens – so Rosien –, jeder für sich, die Fülle der grundlosen Liebe Gottes, gleich welchen Alters, welcher Religion oder Überzeugung. Nahtod-Erfahrungen hält Rosien für direkte Hinweise auf ein Leben nach dem Tod. Gottes Liebe hätte keinen Sinn, wenn sie nicht über den Tod hinaus währte. Da sei er voller Vertrauen und zugleich ganz unbescheiden. »Ich will alles, ich will Gott.« Peter Rosien erzählt spannend, wie er in seiner Kindheit mit der Form einer christlichen Religion bekannt wurde, die nicht die Liebe, sondern Opfer und Gehorsam in den Mittelpunkt des Glaubenslebens gestellt hatte. Instinkt, ja Ekelgefühle rebellierten im Konfirmanden gegen den Ritus des Abendmahls auf: In diesem dominierte Blut, Reinwaschung von Sünde und Schuld. Aber auch das Theologiestudium verminderte nicht den inneren Konflikt. Vielmehr zertrümmerte die historische Bibelforschung die Glaubensbasis und Rosien sah sich nicht in der Lage, die Überreste zu einem bewohnbaren Glaubensgebäude zusammenzusetzen. Die Kritik am kirchlichen Dogma der Göttlichkeit Jesu und seines Opfertodes verstärkte sich noch; ihre geschichtlichen Grundlagen waren für Rosien geradezu weggefegt. Innerlich

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